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Secret Of Mana

Nachdem im Jahre 1991 mit Mystic Quest das erste Spiel der Seiken Densetsu – Reihe seinen Weg zur Konsole fand, folgte 1993 Secret Of Mana für den SNES. Dies war das erste Rollenspiel, welches man zu dritt spielen konnte. Welche Legende Squaresoft mit Secret of Mana schuf, ahnte gewiss niemand.

Auf einem vergessenen Kontinent in einer anderen Zeit, lebt ein Volk, das keinen Göttern

huldigt und keinem Herrscher unterliegt. Ein Volk, das in Frieden und Freiheit lebt und das

seine Kraft nur aus einem schöpft, dem magischen Mana Baum. Nur noch die alten Weisen wissen genau, welche Kräfte das Mana wirklich birgt. Denn der Friede in diesem Land währt nicht seit Ewigkeiten. Einst nämlich, so berichtet eine alte Legende, nutzten die Bewohner des Landes die Mächte des Mana, um sich zu erheben gegen die Mächte des Unermeßlichen. So kam es denn, daß ein Ritter erschien, der die Aufständigen bestrafte und ihre Zivilisation zerstörte. Die Samen des Mana Baums verteilte er auf acht Paläste. Sie sollten als Siegel gegen das Böse dienen. Die Waffe des Ritters war das legendäre Mana Schwert. Nachdem seine Mission erfüllt war, rammte er das Schwert in einen Felsen, als zusätzliches Siegel gegen alles Böse und als Mahnmal, um an den Mißbrauch der Mana Macht zu erinnern. Dort in jenem Felsen ruhte das Schwert seit Ewigkeiten, bis…

… zu jenem Tage, an dem ein Junge das Schwert aus dem Felsen herauszieht. Wieder sind die bösen Mächte befreit und der Frieden des Landes in Gefahr. Mun gilt es das Schwert zu nutzen und die Welt zu retten, denn noch ist es nicht zu spät!

…Und so beginnt auch das Abenteuer. Ihr spielt anfangs den jungen Helden, welcher sich an einem Wasserfall mit seinen Freunden befindet. Nachdem er diesen hinunterfällt und den Weg zurück ins Dorf sucht, ruft ihn eine Stimme…. ein Schwert ruft ihn und er beschließt es herauszuziehen…

Grafik und Design

Grafik und Design des Spieles darf man nicht zu sehr an dem heutigen Standart messen. 1993 bot Secret Of Mana eine seine Kollegen weit übertrumpfende Grafik. Was den Spielmachern auch sehr gelungen ist, ist die Wahl der Farben. Im Spiel glitzert und glänzt es und viel mehr die Stimmung des Spieles wird auf euch drücken, als ein trister Grauton. Dabei ist ein ganz besonderer Ort zu erwähnen. Der Kristallwald ist für viele Secret Of Mana – Fans ein Symbol der Verträumtheit und Eleganz.

Musik

Hiroki Kikuta hieß der Komponist, welcher wohl fast jeden Ton genau da komponierte, wo er hin sollte. Ob nun für den traurigen Augenblick eines Verlustes oder die Zeit eines Triumphes, die von ihm zum Spiel Komponierten Stücke unterstrichen die Story und verhalfen zu einem fantastischen Secret Of Mana – Feeling. Die Musik gab es, nach der Herausgabe des Spieles, als Soundtrack käuflich zu erwerben.

Witz und Dramatik

Das komplette Spiel wird von diversen kleineren Witzen begleitet, ohne dabei der Ernsthaftigkeit Abbruch zu tun. Ganz im Gegenteil: die lustigen Momente erhöhen den Spielspaß sehr und geben den dramatischen Situationen eine um so höhere Qualität. Das Story – Team hat bei den dramatischen Teilen des Spieles ganze Arbeit geleistet. Hier ist besonders auf die Stelle zu verweisen, in welcher der Manabaum fast erreicht scheint beziehungsweise, die darauf folgenden Minuten.

Charaktere

Im Verlauf des Spieles kann man sich aussuchen, welchen der 3 Helden man am liebsten spielt. Diesen kann man dann bevorzugt steuern. Die anderen beiden Helden kämpfen so, wie sie von euch im Menü eingestellt wurden. Nur Zauber werden ihr von einer automatisch gesteuerten Figur nicht sehen. Es kommen weitere Helfer dazu, welche aber nur zum Speichern, heilen oder Handeln dienen.

Kampfsystem

Ein Echtzeitkampfsystem, welches aus 8 Waffen und 8 Zaubern besteht, bietet euch die Möglichkeit immer in Bewegung zu sein und direkt reagieren zu können. Die weiblichen Mitstreiter können neben den Waffen auch Zauber benutzen, welche angreifen sowie schützen können. Dieses Kampfsystem mag wohl nicht in jedem Spiel viel Sinn machen, hat jedoch hier genau den Kern getroffen.

Geheimnisse

Die wohl am häufigst besprochenen Geheimnisse aus Secret Of Mana sind das Rubiniendiadem und das Manaschwert. Einige Spieler behaupten, das Rubiniendiadem direkt im Spiel gefunden zu haben (bei der Manafestung) und andere sagen, dass es nie im Spiel eingebunden wurde. Man erzählt sich, dass es ursprünglich ein Kaufobjekt werden sollte und nur nie gelöscht wurde. Ich habe es persönlich auch nie gefunden obwohl ich Ewigkeiten gespielt habe. Es gibt jedoch einen Save für den Emulator, in welchem es mit reingenommen wurde. Es ist jedoch sehr schwach und daher kein Verlust. Das Manaschwert werden ihr als solches auch nicht im Modul erhalten, außer ihr wendet einen Trick an, welcher euch jedoch das Modul ruinieren kann. Man muss dafür zu Rafie im Kristallwald fliegen und vor ihm speichern. Beginnt das Spiel nun von vorne und besiegt den Sichelanbeter. Drückt nun alle Tasten des Gamepads um das Spiel zu reseten. Ladet jetzt den Spielstand bei Raffie wieder und ihr habt das 9. Schwertorb. Ihr riskiert dabei jedoch eure Speicherstände.

Ein weiteres Rätsel ist die wirklich existierenden höchste Stufe von Nocturn, bei welcher Phantome über den Bildschirm laufen. Was man für diese jedoch noch tun muss, außer Nocturn zu leveln, ist mir unbekannt. Eine sonst noch häufig gestellte Frage ist die Heimkehr ins alte Dorf. Stellte euch vor das Dorf des Jungen und spielt mit dem Wechselmodus (Select).

Gedankengänge

…Der Manabaum war die Mutter des Helden.. Ist der Geist am Brunnen sein Vater gewesen..? Und ist dessen Name Arion, wie es einer der Soldaten in Tasnica erzählt…?

Fazit

Secret Of Mana ist ein Meilenstein in der RPG-Geschichte und enthält ein Höchstmaß an Spaßfaktor und Musik. Gemessen am Erscheinungsdatum ist dieses Spiel ganz oben auf der Richterskala zu finden. Im Vergleich zu heute, kann es jedoch mit Grafik und Musik nicht mehr mithalten, ist im Storybereich jedoch noch heute ein Vorbild vieler Nachfolger und anderer Spiele.

geschrieben von admin